Die Anfänge der Besiedlung reichen bis in die frühe Altsteinzeit zurück. Der Name bezeichnet das alte Dorf, das sich aus zwei Siedlungskernen bei der Oberkirche „Sankt Petri“ (1646 von schwedischer Reiterei zerstört) und der Unterkirche „Sankt Philippus & Jakobus“ entwickelte. Lange Zeit bis 1518 gehörte die kaum nachgewiesene Burg den Grafen von Gleichen. Man übergab sie zu dieser Zeit den Herren von Utzberg. 1532 erwarb sie die Stadt Erfurt.
1692 brannte die Anlage ab und wurde 1694 wieder als Wirtschaftshof aufgebaut. Napoleon rastete am 22.Oktober 1813 auf der Flucht nach der Völkerschlacht in diesem Anwesen. Von der Wasserburg sind nur noch wenig verbaute Restanlagen vorhanden.
Die „Lange Gasse“ verbindet beide Siedlungskerne zu einem Haufendorf.